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Nagelbettentzündung
Nagelbettentzündung - Ursachen und Therapiemöglichkeiten
Menschen, die häufig mit Wasser und Chemikalien in Berührung kommen, leiden oft an einer Nagelbettentzündung. Es können nur ein einziger, oder gleich mehrere Nägel von dieser schmerzhaften Erkrankung befallen sein.
Nicht nur der ungeschützte Kontakt mit schmutzigem Wasser und Reinigungsmitteln, sondern auch Verletzungen des Nagelbettes bei der Maniküre, können zu Irritationen und Entzündungen der Haut führen. Wenn eine Nagelbettentzündung nicht rechtzeitig behandelt wird, kann die Entzündung sich weiter ausbreiten und sogar zum Verlust des Nagels führen.
Eine Nagelbettentzündung beginnt häufig mit einer kleinen Verletzung der Haut, wie sie schnell einmal vorkommen kann, wenn man zum Beispiel die Gewohnheit hat, sich die Nagelhaut zurück zu schieben. An dieser verletzten Stelle können dann leicht Keime eindringen, die in der Folge zu eitrigen Entzündungen des Nagelbettes führen. Geht die Nagelbettentzündung nicht von allein zurück oder wird sie nicht behandelt, können sich die Keime immer weiter ausbreiten und auch andere Teile des Körpers in Mitleidenschaft ziehen. Nagelbettentzündungen können chronisch werden, so dass man oft jahrelang mit ihnen zu kämpfen hat.
Das erste Anzeichen einer beginnenden Nagelbettentzündung ist eine Rötung unter dem anschwellenden Nagelfalz. Unter dem Nagel bildet sich Eiter. Der entzündete Nagel schmerzt, wird heiß und ist sehr druckempfindlich. Werden diese ersten Symptome nicht behandelt, geht die akute Nagelbettentzündung in eine chronische über. Hierbei verfärbt sich der Nagelfalz dunkel. Außerdem kann die Nagelhaut nicht mehr nachwachsen. Obwohl die chronische Nagelhautentzündung weniger schmerzhaft ist als die akute, sollte man auf keinem Fall so lange abwarten, bis man einen Arzt aufsucht.
Es gibt gute Therapiemöglichkeiten bei Nagelbettentzündungen. Stellt der Arzt fest, dass sich auf der entzündeten Stelle bereits Keime angesiedelt haben, bekommt der Patient meistens Salben oder Cremes verschrieben, die antibakteriell und pilztötend wirken. In besonders schweren Fällen müssen auch Medikamente gegen Pilzbefall verordnet werden.
Die eitrige Stelle wird vom Arzt aufgeschnitten, so dass der Eiter unter dem Nagel abfließen kann. Obwohl die Heilungschancen bei Nagelbettentzündungen gut sind, ist die Therapie oft langwierig. Sie kann sich über Wochen und Monate hinziehen, und nicht selten bleiben die Nägel dauerhaft verändert.
Um Nagelbettenzündungen vorzubeugen, sollte man auf das Zurückschieben der Nagelhaut ganz verzichten, und bei Arbeiten mit Wasser und Reinigungsmitteln schützende Handschuhe überziehen.
Weitere Informationen zum Thema Nagelbettentzündung gibt es hier:
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